Miteinander sprechen, sich mit anderen austauschen, verschiedene Perspektiven wahrnehmen und sich eine eigene Meinung bilden – das ist das Grundgerüst eines lebendigen Miteinanders in unserer Demokratie, und doch eine enorme Herausforderung. Damit das gelingt, haben Freiwilligenagentur, Volkshochschule und Stadtbibliothek Magdeburg mit Unterstützung des bundesweit engagierten Mehr Demokratie e.V. eine Gesprächsreihe konzipiert, die Themen aufgreift, die aktuell viele Menschen bewegen. Während der ersten drei Veranstaltungen ging es um die anstehenden Landtagswahlen, um Krieg und Frieden sowie um die soziale Gerechtigkeit in Deutschand. Für die kommenden Monate sind weitere Termine und Themen in Planung, zum Beispiel am 5. Juni „Klima und Demokratie“.

Eingeladen sind alle, die am Austausch verschiedener Meinungen interessiert sind und die Veranstaltungsregeln beachten.
Auch für Vorschläge zu weiteren Themen und Orten sind die Veranstalter offen.

Sprechen und Zuhören ist ein Format, das Menschen zu kontroversen Themen miteinander in Kontakt bringt und Raum für individuelle Sichtweisen eröffnet. Alle Beteiligten können Erfahrungen und das eigene Erleben äußern, weil jede Person gleich viel Redezeit bekommt. In kleinen Gruppen spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören. So können Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen zu Wort kommen und Ansichten anderer Personen kennenlernen.

Anmeldungen sind nicht notwendig. Der Eintritt ist kostenfrei.

Die Gesprächsreihe ist eine Kooperation von Freiwilligenagentur, Volkshochschule und Stadtbibliothek in Magdeburg, unterstützt durch Mehr Demokratie e.V. und weitere Partner.

Termine

Freitag, 05.06.2026 | 18.00 – 21.00 Uhr | Volkshochschule | Leibnizstraße 23
Klima und Deokratie – wie kann ich mitreden?

Die Klimakrise gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit – und auch für demokratische Strukturen ergeben sich neue Fragen. Wer wird gehört, wenn über die Zukunft unseres Planeten entschieden wird? Während einige mehr Tempo und konsequente Maßnahmen fordern, sehen andere soziale oder wirtschaftliche Risiken im Wandel. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Beteiligung, Transparenz und Vertrauen in politische Prozesse.

Wie erlebst du die Veränderungen durch den Klimawandel in deinem Alltag? Was ändert sich für Dich im Wohnumfeld, mit Blick auf Energie, Mobilität und Lebenshaltungskosten oder im Miteinander? Wie erlebst du die politischen Entscheidungen dazu? Wie gut fühlst du dich informiert und einbezogen? Und was sind deine Gedanken zum Thema Klima und Demokratie?

Die Veranstaltung im Rahmen der Ökosozialen Hochschultage bietet einen Raum, eigene Erfahrungen und Sichtwei-sen zu teilen und zu hören, was andere bewegt.