Freiwilligenagentur Magdeburg ist Teil der Initiative Weltoffenes Magdeburg

Mit einem klaren Statement für Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie gründeten am 22. Oktober 2018 Vertreter*innen verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen unter dem Motto „Eine Stadt für alle“ die Initiative Weltoffenes Magdeburg. Ziel dieses Bündnisses ist ein klares Bekenntnis der demokratischen Zivilgesellschaft für Toleranz, Menschenrechte und Weltoffenheit, für Respekt, Demokratie und Solidarität – gegen Rassismus und Antisemitismus, gegen Rechtspopulismus, Hass und Ausgrenzung. Gemeinsame Aktionen für eine demokratische und weltoffene Stadtgesellschaft sollen zeigen, dass die Mehrheit der Magdeburger*innen sich klar zu Demokratie und Menschenrechten bekennt und rechte Ideologien keinen Platz in Magdeburg haben. Neben dem Evangelischen Kirchenkreis, der Freiwilligenagentur und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband unterstützen unter anderem Akteure wie der Offene Kanal, der AWO Kreisverband Magdeburg, die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, der Förderverein Neue Synagoge, DGB, Miteinander e.V. und der Caritasverband Magdeburg die Initiative.

Die Initiative Weltoffenes Magdeburg ruft deshalb zivilgesellschaftliche Akteure auf, sich vom 16. bis 22. Januar 2019 an der Aktionswoche „Weltoffenes Magdeburg“ zu beteiligen. Vor dem Hintergrund der Zerstörung Magdeburgs am Ende des Zweiten Weltkrieges soll die Aktionswoche dazu beitragen, die Vielfalt zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz einsetzen, abzubilden. Vereine und Verbände, Gewerkschaften und Initiativen, die sich der Initiative Weltoffenes Magdeburg anschließen möchten, sind aufgerufen, in Formaten unterschiedlichster Art ihr Engagement für ein friedliches Miteinander sichtbar zu machen und Magdeburger*innen verschiedener Herkunft, Religion und Lebenssituation zu beteiligen. In Erinnerung an die Opfer von Nationalsozialismus und Krieg sollen Veranstaltungen und Aktionen dazu beitragen, sich mit den Lehren deutscher Geschichte auseinanderzusetzen, um aktuellen Gefahren für Frieden und Menschenrechte zu begegnen. Von kreativen Mit-Mach-Aktionen über Diskussionsrunden bis zu Spaziergängen und Mahnwachen an Gedenkorten sind alle Formate geeignet, die Begegnung, Austausch und Erinnerung ermöglichen und das Anliegen der Initiative deutlich machen. Die Veranstaltungen werden von einzelnen Trägern oder in Kooperationen organisiert.
Alle Aktionen und Veranstaltungen, die dem Grundverständnis der Initiative entsprechen, werden über der Homepage www.einestadtfueralle.info kommuniziert. Hier ist auch ein Kontaktformular für Unterstützer*innen zu finden.

2018-11-26T17:48:00+00:00