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Wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche ist auch das bürgerschaftliche Engagement von Ausnahmesituationen stark betroffen. Hochwasser, Flüchtlingshilfe und Pandemie sind da nur einige Stichworte aus der jüngeren Vergangenheit. Es gilt, große Herausforderungen zu bewältigen, aber gleichzeitig ergeben sich neue Chancen für die Zivilgesellschaft. Auf der einen Seite entstehen neue und kreative Initiativen, die zur Bewältigung der Krise beitragen. Andererseits werden in Krisensituationen etablierte Handlungsräume beschränkt und hinterfragt.

Das Dialogforum 2021 beleuchtet unterschiedliche Aspekte von Krisensituationen und ihren Einfluss auf das freiwillige, bürgerschaftliche, ehrenamtliche Engagement. Es nimmt Engagierte, die sich während einer Notsituation zum Engagement bereit erklären ebenso in den Blick wie die sich verändernden Rahmenbedingungen für Institutionen und Initiativen. Am Beispiel gelingender Praxisprojekte wird diskutiert, was bürgerschaftliches Engagement in
Krisenzeiten leisten kann und was in „normalen“ Zeiten zu tun ist, um auf Krisensituationen gut vorbereitet zu sein. Ziel des Dialogforums ist es, für unterschiedliche Engagementbereiche aufzuzeigen, wie auch unter sich verändernden gesellschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen freiwilliges Engagement zwischen Flexibilität und Zuverlässigkeit gefördert werden kann.

Das Dialogforum „Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt“ ist eine Kooperationsveranstaltung:

  • Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
  • Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt
  • LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt
  • Landesarbeitsgemeinschaft Bürgerschaftliches Engagement im Kulturbereich Sachsen-Anhalt

Anmeldungen sind bis zum 08.10.2021 unter www.dialogforum-lsa.de möglich.