Mit einem Begegnungsfest in winterlicher Atmosphäre fanden Monate der konkreten Ukraine-Hilfe durch das Team der Freiwilligenagentur einen vorläufigen Abschluss zum Jahresende. Seit unmittelbar nach Beginn des russischen Angriffskrieges immer mehr Geflüchtete aus der Ukraine auch in Magdeburg Zuflucht suchten, beteiligte sich die Freiwilligenagentur an zahlreichen Hilfsaktionen, koordinierte individuelle Patenschaften, organisierte Engagement-Einsätze, veröffentliche Spendenaufrufe und Informationen für weiterführende Hilfen.

Mit Unterstützung der Landeshauptstadt Magdeburg und des Landes Sachsen-Anhalt konnten mehrere Hundert Arbeitshefte zur Hilfe beim Spracherwerb zur Verfügung gestellt werden, die Freiwillige in ihren ehrenamtlich organisierten Lernangeboten verwendeten. Begegnungs- und Sportfeste im Volksbad Buckau oder im Jugendzentrum Hot Alte Bude, Austauschtreffen mit Engagierten, von denen viele selbst aus der Ukraine stammen, individuelle Patenschaften und persönliche Hilfen, lokale und überregionale Spendenaktionen – all das half in den vergangenen Monaten, das Leid ukrainischer Geflüchteter in Deutschland zu lindern und die Situation der Menschen in den Kriegsregionen zu erleichtern.

Um Engagierte, Geflüchtete und Fachkräfte mit aktuellen Informationen zu unterstützen, werden die entsprechenden Seiten auf dem Migrationswegweiser regelmäßig aktualisiert und ergänzt.

Das Engagement in der Ukraine-Hilfe hat nicht nur viele Freiwillige sondern auch das Team der Freiwilligenagentur im zu Ende gehenden Jahr in besonderer Weise gefordert. Der Bedarf an unterstützenden, ehrenamtlichen Angeboten ist weiterhin hoch, so dass auch 2023 zahlreiche Engagement-Aktionen, Begegnungen und Austauschrunden geplant sind. Mit einer in Aussicht gestellten Förderung des Sozialministeriums des Landes Sachsen-Anhalt wird das möglich sein.

Herzlichen Dank an alle, die in der Ukraine-Hilfe engagiert waren und sind.